intent vs will/ Wille und Absicht

5 06 2008

Gestern habe ich mir das aktuelle P.M Magazin gekauft, da mich der Artikel “Wie der Wille uns beherrscht – und wir ihn!” angesprochen hat. Im wesentlichen stand darin nichts wirklich Neues, aber dennoch hat er mich zum Grübeln gebracht. Aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers gibt es keinen “freien Willen”,als Mensch sind wir letztendlich nur den Impulsen unseres Gehirnes ausgesetzt. Doch wie betrachte ich diese Impulse? Werte ich sie als schlicht elektrische Strömung, dann folgt selbstverständlich, das ich auch das Gesamtpaket Mensch nur als “Roboter” sehen kann. Und wie verhält es sich mit den äußeren Umständen? Das fällt letztendlich auch ins Gewicht. Ebenso wie die momentane körperliche Verfassung. Die Lebensweise hat selbstverständlich (?) Einfluss auf meinen Lebensverlauf. Der englische Dichter Lord Byron beispielsweise, ein Exemplar menschlicher Zerissenheit, mal mürrisch, launisch, jubelnd, verletzend, liebend und spöttelnd, hatte einen Hang zum Phlegma, sobald er sich allzusehr gehen liess. Dem leiblichen & körperlichen Wohl stets zugeneigt, litt seine Dichtkunst in diesen Phasen, da er einfach nichts oder bzw nur sehr schlecht dichtete. Er war nicht auf seiner Höhe. Sobald er aber in seine asketische Phase hinüberwechselte,sprühte sein Geist und dichterisch brachte er wieder Glanzleistungen. Ganz abgesehen von sportlichen Leistungen, das Durchschwimmen der Dardanellen beispielsweise.

Hier meine Lektüre der vergangenen Tage:

Im Moment überlege ich, ob es möglich wäre einen Twitter Versuch zu starten, indem ich über einen kontinuierlichen Zeitraum aufzeichne, wie sich mein geplanter und tatsächlicher Tagesablauf entwickelt.


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